PONDUS-Lexikon


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Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer ist eine Steuer, die beim Erwerb eines Grundstücks oder Grundstücksanteils anfällt. Sie wird auf Grundlage des Grunderwerb steuergesetzes erhoben und ist eine Ländersteuer, die diese an die Kommunen weiterreichen können. Die Höhe der Grunderwerbsteuer ist nicht bundes weit einheitlich geregelt :

Baden-Württemberg  5,0 %
Bayern 3,5 %
Berlin
6,0 %
Brandenburg
5,0 %
Bremen
5,0 %
Hamburg
4,5 %
Hessen
6,0 %
Mecklenburg-Vorpommern
5,0 %
Niedersachsen 
5,0 %
Nordrhein-Westfalen
5,0 %
Rheinland-Pfalz
5,0 %
Saarland
6,5 %
Sachsen
3,5 %
Sachsen-Anhalt
5,0 %
Schleswig-Holstein
6,5 %
Thüringen
5,0 %

Stand 08/2014

Befreiungen von der Grunderwerbsteuer sind nur bei nahen Verwandten oder Eheleuten möglich.

Grundpfandrecht

Das Grundpfandrecht ist eine Sammelbezeichnung für Hypotheken, Grund-schulden und Rentenschulden. Hierbei handelt es sich um Kredit-sicherheiten, mit denen Immobilienfinanzierungen unterlegt werden.

Grundschuld

Eine Grundschuld ist ein Grundpfandrecht. Im Allgemeinen wird eine Grundschuld zur Besicherung eines Darlehens zur Baufinanzierung von den Banken verlangt. Die Grundschuld wird im Grundbuch, Abteilung III, eingetragen. Die Grundschuld ist übertragbar.

Grundsteuer

Zu den laufenden Kosten eines Hauses oder auch einer Wohnungseigen- tümergemeinschaft gehört die Grundsteuer. Sie ist an die Gemeinde zu entrichten. Die Bemessungsgrundlage ist der Einheitswert in Kombination mit einem Hebesatz, der von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich ist.


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